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Volumen der Regenwassertonne

Die Wahl der Größe einer Regenwassertonne ist ganz offensichtlich ein wichtiger Punkt für die individuelle Kaufentscheidung. Doch welche Größe (oder welches Regentonnen-Volumen) ist angemessen beziehungsweise ausreichend für die eigene Gartenbewässerung? Da die Beantwortung dieser Frage von mehreren Faktoren abhängig ist, werden wir diese im Folgenden etwas eingehender erläutern.

Typische Größen von Regenwassertonnen

Damit Sie die richtige Regenwassertonnengröße finden können, klicken Sie einfach auf die nachfolgenden Kategorien.

Standort/Geografische Lokation

Es mag sich zwar banal anhören, sollte aber dennoch nicht unterschätzt werden oder unbeachtet bleiben: In einer Region, in der es viel Niederschlag gibt, ist auch eine größere Regenwassertonne angeraten. Denn sonst kann es zu schnell passieren, dass die Tonne bis zum Rand gefüllt ist und überläuft. Die Konsultation von Niederschlagsstatistiken und das Ziehen logischer Schlussfolgerungen in Bezug auf die optimale Regentonnen-Größe sind damit naheliegend.

Die Größe der Regentonne hängt ebenso von ihrem angedachten Standort ab. Je nachdem, welche Dachfläche in die Regenwassertonne einleitet, passt unter Umständen nur eine Tonne bis 300 oder 400 Liter Fassungsvermögen an die gedachte Stelle. Hier sollte vorab genau nachgemessen und kalkuliert werden.

➥ Allerdings: Unter Umständen lässt sich auch in dieser Situation noch ganz gut tricksen. Denn Ausführungen wie Säulen- oder Wandtanks für Regenwasser können ebenso im platzsparenden Design noch eine große Menge Wasser aufnehmen.

Größe des Gartens

Die Größe des heimischen Gartens bedingt die Größe der Regenwassertonne , die zum Einfangen des Regenwassers und damit als Ausgangspunkt für die Bewässerung dienen. Einerseits spielt die Gartengröße insofern eine Rolle, als dass das Verhältnis in optischer Hinsicht und auch in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Flächen stimmen sollte. Ist der Garten ohnehin schon sehr platzkarg, da zwischen Gartenhaus, Beeten und Geräteschuppen quasi nur noch die unumgänglichen Trampelpfade vorhanden sind, scheint das Aufstellen einer 1000-Liter-Tonne kaum noch möglich.  Hier ist es eher angeraten, sich für ein kleineres Modell (zum Beispiel mit 350 Litern Fassungsvermögen) zu entscheiden, für das sich das eine oder andere Eckchen finden lässt.

Auf eine andere, wenngleich nicht minder bedeutsame Art und Weise spielt die Größe des Gartens eine Rolle, wenn die Bepflanzung desselben unter die Lupe genommen wird. So benötigen große Rasenflächen gerade in den heißen Sommermonaten viel Wasser, um nicht zu verbrennen. Auch Gemüse, Obst und Blumen sind umso durstiger, je heißer es ist – und je mehr angebaut wird, desto mehr Wasser ist vonnöten. Wenn das Ziel also ist, einen möglichst großen Teil der Gartenbewässerung über Regenwasser zu erledigen, müssen die Tonnen entsprechend groß sein, um das benötigte Wasser aufnehmen und speichern zu können.

Größe des Hausdachs

Im Zusammenspiel mit dem ersten Punkt (niederschlagsreiche oder niederschlagsarme Region) entscheidet auch die Größe des Haus- bzw. Laubendachs über die benötigte Größe der Regenwassertonne. Bei starken Niederschlägen fallen in etwa zwischen 8 und 12 Liter Regen pro Quadratmeter, ergo auch auf die Fläche des Dachs. In einer niederschlagsreichen Region mit großem Hausdach sollte daher die Tonne in ihrer Eigenschaft als Auffangbehältnis groß genug ausfallen. Um eine ungefähre Vorstellung zu erhalten, welches Volumen angebracht ist, lohnt sich ein vergleichender Blick in die örtlichen Niederschlagsstatistiken der letzten Jahre.