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Den Swimmingpool mit Regenwasser füllen?

Wassertropfen und Spiegelung

Eignet sich Regenwasser eigentlich auch für die Verwendung im Pool?

Ein eigener Swimmingpool im Garten ist eine tolle Sache und der Traum vieler. Anstatt sich im Sommer mit unzähligen anderen in überfüllte Freibäder zu legen, kann man das kühle Nass, wann immer man will, im eigenen Garten genießen und hat dabei auch viel mehr Ruhe. Doch so ein schöner großer Pool hat nicht nur Vorteile. Bei dem Gedanken daran, was eine Füllung des Schwimmbeckens mit Trinkwasser kosten kann, kommen doch bei dem einen oder anderen Zweifel auf. Auch wer viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, wird mit dieser Lösung sicher nicht ganz zufrieden sein. Wäre es da nicht vielleicht möglich, Regenwasser zur Füllung des Swimmingpools zu nutzen? Dann würde sich ja eine Regenwassertonne nicht nur für das Gießen der Pflanzen lohnen.

Regenwasser ist besser als sein Ruf

Die Frage, ob eine Poolfüllung mit Regenwasser möglich und sinnvoll ist, haben sich schon viele gestellt. Gerade in Foren, die sich mit Swimmingpools im Garten eingehender beschäftigen, kommt immer wieder eine Diskussion zu diesem Thema auf. Auf der einen Seite sind die Verfechter des Trinkwassers, die auf die Verschmutzung des Regenwassers und die somit unhygienischen Bedingungen hinweisen – auf der anderen Seite sind die experimentierfreudigen Menschen, die es einfach mal mit Regenwasser ausprobieren und mit diverser Poolchemie dafür sorgen, dass die Wasserqualität stimmt.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Regenwasser ist lange nicht so schlecht wie sein Ruf. Natürlich nimmt es Verschmutzungen aus der Umwelt mit auf und läuft es vielleicht über ein Dach, bevor es aufgefangen wird, kann es auch ein wenig Vogelkot mit wegschwemmen, der dann mit im Auffangbehälter landet. Aber: Auf der menschlichen Haut befinden sich weitaus mehr Keime als das in frischem Regenwasser der Fall ist. Und denkt man nur einmal an die ganzen Badeseen, die ja auch regelmäßig hinsichtlich ihrer Wasserqualität getestet werden, relativiert sich die Angst vor Verunreinigungen im Regenwasser schnell – denn es ist nicht anzunehmen, dass Vögel einen Bogen um diese Seen machen.

Es spricht nichts gegen Regenwasser im Pool

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen Swimmingpool zu kaufen, spricht im Endeffekt nichts dagegen, diesen mit Regenwasser kostengünstig und nachhaltig zu füllen. Allerdings sollte das Regenwasser dafür nicht in herkömmlichen Regentonnen offen gelagert werden. Besser ist es, wenn das Regenwasser in einer Zisterne gesammelt wird. Entspricht diese der DIN Norm 1989 für Regenwassernutzungslanlagen, hat das Wasser Badequalität und gleicht in der Qualität dem von Badeseen. Mehr Informationen zum perfekten Pool für ihren Garten finden Sie übrigens unter http://swimmingpool-profi.com.

Gerade wenn Kinder den Pool nutzen, haben viele Eltern aber doch große Bedenken, Regenwasser für den Pool zu nutzen. Beim Planschen passiert es schließlich immer einmal, dass etwas Wasser geschluckt wird und somit könnte das Kind die Bakterien aufnehmen. Auch hier kann nur darauf verwiesen werden, dass die Wasserqualität der von Badeseen gleicht – beim Swimmingpool hat man jedoch noch den Vorteil, dass das Wasser ständig durch eine Filteranlage gereinigt wird und somit viele Verunreinigungen heraus genommen werden.

Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, das Regenwasser im Pool noch chemisch aufzubereiten. Viele Pool-Besitzer führen beispielsweise eine Stoßchlorung durch, wenn das Regenwasser eingelassen wurde und auch die Verwendung von Algiziden bei der Befüllung ist nicht ungewöhnlich. Spätestens wenn das Regenwasser auch noch durch Pool-Chemikalien aufbereitet wurde, spricht also nichts mehr gegen die Nutzung!


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