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Braucht man für die Regentonne eine Pumpe?

Für eine Regentonne ist eine Pumpe nicht unbedingt erforderlich. Im einfachsten Fall reicht das Eintauchen einer Gießkanne zur Wasserverteilung aus. Das ist jedoch aus naheliegenden Gründen nur eingeschränkt empfehlenswert. Allerdings ist es durchaus möglich und üblich am Boden der Tonne ein Ausflussventil anzubringen und das gesammelte Wasser direkt in einen Bewässerungsgraben fließen zu lassen oder über einen Schlauch (oder Schlauchsystem) von der Regentonne zur Bewässerungsstelle zu leiten.

Letztere Variante mutet zwar zunächst archaisch an, ist aber praktisch, einfach, unkompliziert und kostengünstig. Solche Systeme werden unter der Bezeichnung “Tropfbewässerung” im Handel angeboten und eignen sich für Kleingärten. Bei größeren zu bewässernden Flächen ist diese Art der Wasserentnahme und -verteilung jedoch in der Regel nicht zielführend und eine Pumpe gehört dann normalerweise zur Standardausstattung eines Bewässerungssystems.

Pumpen, Hauswasserwerk und andere Geräte

Neben den herkömmlichen Regenwasserpumpen in der Regentonne oder die Speisung des Regenwassers in ein Hauswasserwerk, gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten im Zusammenhang mit Pumpen und Regentonnen. Eine potentielle Möglichkeit stellt beispielsweise ein Nasssauger mit Pumpe dar. Mehr Informationen zu dem Thema Nasssauger und deren Spezifikationen finden Sie auf https://nasssauger-ratgeber.de/nasssauger-mit-pumpe/. Diesen Nasssauger kann man vor allem dazu nutzen, überschüssiges Wasser aus der Regentonne herauszupumpen, wenn man nicht mehr sonderlich gut an das Wasser herankommt. Das kann beispielsweise notwendig werden wenn man die Regentonne schnell entleeren möchte. Will man die Regentonne umstellen, so muss man diese häufig sehr schnell entleeren, da ein Transport im vollen Zustand nur extrem schwer durchzuführen ist.

Die Nutzung von Regenwasser über das Hauswasserwerk, haben wir in einem anderen Beitrag bereits schon tiefer erläutert und soll daher nicht nochmals hier erfolgen.

Vorteile von Pumpen

  • Für größere Anlagen und gehobene Ansprüche an Komfort, Bequemlich- und Leistungsfähigkeit bietet sich der Einsatz von Pumpen an. Vorteile sind u. a.:
    Positionierung der Regentonne ist weitestgehend variabel möglich
  • größere Schlauchlängen sind möglich
  • es kann ein Gartenschlauch mit Schlauchbrause angeschlossen werden
  • Flächenregner / Rasensprenger sind anschließbar
  • Umpumpen von Wasser wird ermöglicht

Tropfbewässerung

Tropfbewässerungs-Systeme werden in stationären Garten- und Baumärkten, sowie online angeboten. Sie bieten ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis und sind für den Einsatz in Kleingärten optimiert. Die Regentonne muss für diese Systeme erhöht positioniert werden (ca. 1 Meter über den Boden).

Der angeschlossene spezielle Tropfschlauch braucht wenig Wasserdruck und funktioniert ohne Pumpe. Gesamtsysteme werden auch als komplette Sets angeboten, was besonders praktisch ist, weil dabei die Komponenten zueinander passen. Die Sets enthalten beispielsweise den Tropfschlauch, Kugelhähne, T- und Winkelstücke zur Verteilung und dazu Zuleitungen, Endverschlüsse und ggf. auch Filter.

Regenwasserpumpe aus Metall mit Hebel für Hand

Mit einer Pumpe kann man den Alltag mit einer Regenwassertonne vereinfachen – Hier ein altes Modell für eine Zisterne

Verschiedene Pumpen für eine Regentonne

Eine einfache Fasspumpe reicht für eine Bewässerung mit einem Gartenschlauch meistens aus. In einem interessanten Forenbeitrag zu diesem Thema gibt es auch noch weiterführende Inforamtionen. Für den Anschluss eines Rasensprengers bzw. Flächenregners empfiehlt sich eine Regenfasspumpe, die einen stärkeren Druck erzeugt. Dabei handelt es sich im Prinzip um die Sonderform einer Tauchpumpe, die für den Einsatz in einer Regentonne konzipiert ist. Und wer trotzdem mit Gießkannen verteilen will um von elektrischer Energie unabhängig zu sein, kann eine Handschwengelpumpe an der Regentonne anbringen und neben der Energie-Einsparung das Nostalgie-Flair genießen.


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